Heilmittel und Hausmittel

Heil- und Hausmittel aus der Natur

Archives: December 2008

Petersilie als Heilmittel

Petersilie ist eigentlich nur in der Küche als Zutat in Salaten, Suppen oder anderen Speisen bekannt. Pertersilie kann aber auch als natürliches Heilmittel eingesetzt werden. Grund dafür ist sein relativ hoher Vitamin C gehalt. Am besten geniesst man Petersilie frisch. Zum einen ist der Geschmack natürlich am Besten, zum anderen sind die Wertvollen Vitamine noch vollständig vorhanden. Perersielie hilft zur enwässerng ist aber auch bestens zur Bekämpfung von Blähungen geeignet und dient der Entwässerung

Was weniger bekannt ist, Petersilie kann auch gegen Ohrenschmerzen helfen. Das Heilkraut verhilft zur Linderung indem man frisch geerntete Stengel auf das betroffene Ohr legt. Diese müssen natürlich mit einem Tuch oder Stirnband fixiert werden damit die Petersilie seine heilende Wirkung entfalten kann.

Petersilie war im Mittelalter auch als Aphrodisiakum bekannt und soll zudem Menstruationsbeschwerden lindern. Während der Schwangerschaft sollte der Genuss von Petersilie eingeschränkt werden. Dem Gartenkraut wird nachgesagt das Risiko einer Fehlgeburt zu erhöhen. Das verwenden von Petersilie in kleinen Mengen als Gewürz ist jedoch unbedenklich.

Petersilie ist ein relativ unempfindliches Kraut und kann einfach im Garten angebaut werden. Neben dem Einsatz als Küchengewürz eignet sich Petersilie hervorragend als Hausmittel gegen Blähungen.

Löwenzahn als Heilmittel

Der Löwenzahn - auch als Pusteblume bekannt - ist in der Naturmedizin als in vielen Bereichen einsetzbares Heilmittel. Nur wenige wissen über das “Allround-Talent” dieser Küchenpflanze Bescheid. Er regt alle zur Verdauung erforderlichen Organe an. Die Belebung von Nieren und Blase wirkt blutreinigend und sorgt für das Entschlacken des Körpers. Am meisten erfreuen sich Kinder an den Schirmchen des Löwenzahns.

Löwenzahn wächst auf jeder Wiese und gedeiht überall ohne etwas besonderes dafür tun zu müssen. Zuerst spriesen die typisch gezackten Blätter aus dem Boden. Diesen folgt ein hohler Stengel der mit weißer Milch gefüllt ist. Nach kurzer Zeit sprießen amEnde der Stengel herrliche gelbe Blüten. Diese sind aus einer perfekten Frühlingswiese wohl nicht weg zu denken. Es dauert nicht lange bis daraus die beliebten Pusteblumen werden.

Löwenzahn lässt sich hervorragend in jede Frühjarskur einbauen. Es können Blätter, Blüten und Wurzeln als Naturmittel verwendet werden. Die zarten jungen Blätter haben einen etwas herben aber dennoch leckeren Geschmack. Nach dem Kleinschneiden ergeben sie gemischt mit anderen Naturkräutern einen köstlichen Salat.

Noch schmackhafter ist das aus Italien stammende Löwenzahn Pesto. Den etwas herben Geschmack der Löwenzahnblätter kann man mit er selben Menge zerkleinerte Sonnenblumenkerne neutralisieren. Dazu Sonnenblumenöl, Zwiebeln, Knoblauch, Parmesan, Pfesser und Salz und fertig ist das Pesto. Die Zutaten könen natürlich nach persönlichen Geschmack variiert werden.

Wenn Sie dem ganzen nicht trauen, pflücken Sie einfach eine Pusteblume und beobachten die kleinen Löwenzahn-Schirmchen wie Sie lustig im Wind über die Wiesen und durch die Gärten tanzen. Dies setzt Glückshormone frei welche sich natürlich auch auf die Gesundheit auswirken. Lachen und Freude ist immer noch die Beste Medizin.

Eukalyptus als Heilmittel

Jeder denkt beim Begriff Eukalyptus (eucalyptus globulus) wohl erstmal an die Hustenpastillen und nicht an die Pflanze. Der Eukalyptusbaum ist in den Tropen zu Hause und kann bis zu 35 Metern hoch wachsen. Es gibt mehr als 450 bekannte Eukalyptus Arten. Die Blätter des Baums ist das Hauptnahrungsmittel von Koalabären.Der Eukalyptusbaum ist eine sehr schnell wachsende Pflanze.

Die heilende Wirkung des Eukalzptus kommt von dem in den Blattern vorkommenden Ölen. Diese finden Ihre Anwendungsgebiet in der Naturmedizin bei Husten, Rheuma und Bronchitis.

Mit den Blättern des Eukalyptusbaum kann man schnell einen wohtuenden Erkältungstee zubereiten. Man nimmt einfach 2 Teelöffel der Blätter und übergießt diese mit einem Viertel Liter kochendem Wasser. Danach deckt man den Tee ab und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend siebt man die Blätter ab und der aromatische Tee ist fertig. Wer mächte kann den Tee auch etwas mit natürlichen Bienenhonig versüßen. Dies schmeckt nicht nur gut, der Bienenhonig hilft auch bei Halsschmerzen und Bronchitis. Ein Tasse Eukalyptustee sollte dreimal täglich getrunken werden.

Der Fachhandel hält auch verschiedene Eukalyptus-Salben bereit. Wer diese “Schmiermittel” selbst produzieren will kann dies tun indem er einen Teelöffel Schweinefett auf der Brust verreibt und diesen mit Eukalyptusöl betröpfelt. Abgedeckt mit einem Baumwolltuch läßt man die Salbe dann über Nacht einwirken.

Wenn man diese Salben bei Kinder oder Säuglingen anwendet sollte man darauf achten dass dies unter keinen Umständen in Augen oder Nase gelangen können da dies für die sensiblen Nerven von Kindern sehr schmerzhaft ist.

Eukalyptus ist als Pastille, Tee oder Salbe seit tausenden von Jahren in der Naturmedizin im Einsatz. Er riecht und schmeckt nicht nur gut, er ist auch ein ausgezeichnetes natürliches Heilmittel.

Anis als Heilmittel

Anis (pimpinella anisum) kommt urprünglich aus Asien und wurde im Mittelmeerraum von den Griechen, Römern und Ägyptern als Heilpflanze und Gewürz verwendet. In unserem Raum ist Anis eher in der Weihnachtszeit und als Schnaps (Ouzo) bekannt.

Anis wächst auch in unseren Breitengraden, benötigt aber zum Wachstum und zur vollen Entfaltung des Aromas viel Sonne. In der Naturmedizin werden die Früchte des Anis verwendet. Diese sehen aus wie Samen und können gegen Blähungen, Bronchits, Kopfschmerzen oder auch Schlaflosigkeit eingesetzt werden.

Anis enthält auch ätherische Öle. Bei Schlaflosigkeit geben sie 5 Telöffel Samen in eine Schüssel und übergiesen Sie mit Kochendem Wasser. Inhalieren Sie die Dämpfe für ca. 10 Minuten und ein angenehmes Schweregefühl stellt sich ein.

Das Öl der Anissamen regt auch die Magenschleimwände und Drüsen an mehr Magensaft zu produzieren. Auf diese weise wird die Verdauung angeregt und Baukrämpfe vermieden.

Anis ist nicht nur ein wohlschmeckendes Gewürz zur Weihnachtszeit oder in diversen Likören. Anis ist auch seit tausenden von Hahren in der Naturmedizin im Einsatz

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