Archiv für April 2010
Heilen durch Schröpfen
Unter Schröpfen versteht man eine alte Heilanwendung die schon vor über 5000 Jahren in der Chinesischen Heilmedizin zum Einsatz kam. Grundsätzllich soll das Schröpfen den Körper animieren seine Selbstheilungskräfte zu stärken, oder Sie gegebenenfalls in Gang zu setzen.
Die Schröpftherapie gilt als absolut unschädlich und es sind bei richtiger Anwendung keine Nebenwirkungen bekannt.
Wirkungsweise des Schröpfen:
Schröpfen gilt als so genanntes ausleitendes Verfahren und beruht auf der Theorie, dass ein Ungleichgewicht der Körpersäfte Krankheiten auslösen. Das Gleichkewicht der Körpersäfte ist also für den Gesundheitszustand des Körpers verantwortlich.
Wie bei anderen Heilmethoden hat Schröpfen aber auch reflektorische und neurophysiologische Effekte bei denen die geschröpfte Stelle mit den damit in Verbindung stehenden Organe beeinfluss werden. Somit kann man Schröpfen auch hervorragend mit anderen natürlichen Heilverfahren wie Akupunktur und Akupressur verbinden.
Anwendungsgebiete des Schröpfen:
- Verspannungen
- Allgemeine Schmerzen
- Zu niedriger Blutdruck
- Beschwerden bei der Verdauung
- Rückenleiden
- Steigerung der Durchblutung
Schröpf Methoden:
Schröpfmassage: Dies Art der Anwebdung wird hauptsächlich dazu eingesetzt um Giftstoffe vom Körper abzuleiten, dient der Entschlackung und Stoffwechselaktivierung. Oftmals wird die Schröpfmassage auch direkt zur Bearbeitung lästigen Fettgewebes eingesetzt.
Blutiges Schröpfen: Hierbei wird die Haut vor dem aufsetzen des Schröpfglases minimal eingeritzt. Dies bewirkt, dass im Gewebe befindliches Blut aus dem Gewebe gesogen wird.
Trockenes Schröpfen: Hierbei werden wie auch bei den anderen Verfahren die Schröpfköpfe auf die betroffenen und zu behandelten Partien der Haut aufgesetzt und etwas Luft unter zuhilfenahme eines Saugballons abgesaugt. Das entstehende Vakuum saugt die Haut der betroffenen etwas in die Schröpfköpfe . Dies fördert die Durchblutung der animierten Stellen.
Obwohl der Unterdruck an den betroffenen Stellen deutlch an der Haut zieht, ist Schröpfen eine schmerzfreie Therapieform. Selten kommet es bei besonders sensiblen Stellen zu kleinn Blutergüssen.
Besonders Wirkungsvoll hat sich Schröpfen bei der Behandlung von leichter Cellulite und Reiterhosen herausgestellt. Dies Therapie kan man relativ einfach erlernen und problelos im eigenen Heim durchgeführt werden.
Der Handel hält viele Ratgeber und Anleitungen bereit. Schröpfgläser können in Fachgeschäften erworben werden. Hierbei werden aber zum Teil aber schon fast Wucherpreise verlangt. Bei einer Online Bestellung gibt es hochwertige Schröpfgläser im 3-er Set schon ab 27 Euro und mit Lieferung am darauf folgenden Tag.
Akupunktur gegen Heuschnupfen
Der Frühling kann für Allergiker zum Albtraum werden. In etwa 20% aller Deutschen leiden unter Heuschnupfen. Die Pollensaison geht von Januar bis Oktober und somit fast das ganze Jahr wobei die Hochsaison von April bis in den August geht. Allergiker leiden an ständigen Niesreiz, tränenden Augen und laufender Nase.Die fernöstliche Therapie-Anwendung der Akupunktur gegen Heuschnupfen ist gerade in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen.
Bei der Bekämpfung von Heuschnupfen und anderen Allergien verzichtet die Akupunktur gänzlich auf den Einsatz von Cortisonpräparaten und Anti-Histaminen wie sie in der herkömmlichen Schulmedizin zum Einsatz kommen. Bei der Akupunktur werden durch feine Nadelstiche verschiedene Nervenzentren im Körper des an Heuschnupfen leidenden stimuliert, welches das körpereigene Regulationssystem dazu animiert die allergischen Reaktionen wie jukende Augen oder triefende Nase zu unterdrücken.
Wer mit Akupunktur gegen Heuschnupfen angehen will sollte mit der Behandlung schon vor der Pollensaison beginnen. Für die Behandlung einer Pollenalergie setzt der Therapeut im Normalfall zwischen 10 und 15 Sitzungen an. Bei jeder dieser etwa halben Stunde dauernden Behandlung werden zirka 20 Nadeln gesetzt. Hierbei wird das Nervernsystem stimuliert und der Organismus angekurbelt um wichtige Imunstoffe zu produzieren.
In wie weit die Kosten für eine Akupunktur-Behandlung übernommen werden hängt im wesentlichen von der individuellen Krankenkasse es Patienten ab. In der Regel übernehmen die Privaten Krankenkassen die Kosten, welche in etwa 30 bis 50 Euro je Sitzung nach der aktuellen Gebührenordnung betragen. Bei den meisten gesetzlichen Kassen besteht bei einer Akkupunktur eine „individuelle Gesundheitsleistung“ welche in der Regel vom Patienten selbst getragen werden muss oder nur teilweise von der Krankenkasse übernommen wird.
Wer seinen Heuschnupfen mit Akupunktur behandeln will sollte sich auf jeden Fall im Vorfeld mit dem Therapeuten zusammensetzen und sich über die entstehenden Kosten informieren. Danach kann man sich bei seiner Krankenkasse genau über eine Kostenübernahme informieren.
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